SVO weiht sanierte Sportanlage ein

Mit 193.000 Euro und 2.750 Stunden Eigenleistung wurde die Sportanlage des SV Ostermünchen (SVO) saniert. Ein Drittel der Kosten kamen von der Gemeinde Tuntenhausen. Unterm neuen Flutlicht und den Augen vieler Ehrengäste fand nun das erste siegreiche Spiel statt.

Eine der größten Investitionen der letzten Jahre schloss der SVO nun mit einer feierlichen Eröffnungszeremonie ab. Ehrenvorstand Hans Thiel sprach dem aktuellen Vorstand und allen freiwilligen Helfern für das gelungene Werk seine Hochachtung aus.

Auf dem Sportplatzgelände hat sich in den letzten Monaten einiges getan. Bagger gruben Gräben, Kräne stellten Masten auf, Handwerker und Vereinsmitglieder legten Hand an. Das Sportheim bekam einen neuen Treppenaufgang, der Geräteschuppen wurde erweitert, eine Bewässerungsanlage eingebaut und ein neues Flutlicht für die beiden Hauptplätze geschaffen.  „Die Sportanlage, die 1978 fertiggestellt wurde, war nach vielen Jahren und einer regen Nutzung einfach sanierungsbedürftig geworden“, betonte Vorstand Peter Niedermeier. Eine neue Bewässerungsanlage soll das Austrocknen des Rasens verhindern. Der Hauptplatz brauchte ein Flutlicht. Jetzt stehen dort sechs neue Flutlichtmasten mit je 877 Watt. „Sie sind auch pro Spielfeld schaltbar“, erklärte Niedermeier. Damit kann der Verein nun auch die Belastung der drei Fußballplätze besser ausgleichen. Zahlreiche Mitglieder legten bei den Sanierungsarbeiten ehrenamtlich mit Hand an und leisteten stolze 2750 Arbeitsstunden. Aber allein mit dem Ehrenamt war das Projekt nicht zu schaffen. Die kalkulierten Kosten liegen bei 193 000 Euro. „Wir werden am Ende leicht darunter liegen“, schätzt Niedermeier. Zuschüsse kamen vom Bayerischen Landessportverein, von der Gemeinde Tuntenhausen und dem Projektträger Forschungszentrum Jülich. Vor dem Premieren-Flutlichtspiel des SVO gegen Emmering wurde die Anlage offiziell eingeweiht – zusammen mit Bürgermeister Georg Weigl, Gemeinderäten, Handwerkern und den Ehrenmitgliedern Hans Zäuner, Heinz Spielvogel und Werner Stache. „Wir wollen euch zeigen, was mit dem Geld geschaffen wurde“, meinte Vorstand Peter Niedermeier und ergänzte: „Ohne den kräftigen Zuschuss unserer Gemeinde wäre das alles nicht möglich gewesen.“ Bei Häppchen und Getränken genossen alle dann das erste Flutlichtspiel unter den neuen Strahlern und der SVO setzte der Einweihung mit einem 3:0-Sieg die Krone auf.